Nächste Reise: 05. - 27. Juli 2024

PIK LENIN 7134M

3865 CHF

Pik Lenin

Der weisse Klassiker im Pamir
Höhe

7134m

Land

Kirgistan

Kondition

Mittel

Technik

Leicht

Nächster Termin

3965 CHF

Frühbucherrabatt bis 28.02.2024

3865 CHF

Freitag, 05.07.2024 – Samstag, 27.07.2024

Die Route

Die Fahrt von Osh nach Sarytash (ca. 4h) führt durch vielseitige Landschaften. Unterwegs überqueren wir zwei Pässe, einer davon ist der 3600m hoch gelegene Taldyk Pass. Ausgehend von Sarytash erreichen wir in zwei holprigen Fahrstunden das Achik Tash Basislager.

Wir betreiben unser Basislager direkt in Camp 1 (vorgeschobenes Basislager). Dadurch verkürzt sich der Anmarsch zum Berg, die Akklimatisation ist besser und das Ziel bleibt in Sicht. Der Aufstieg vom Achik Tash Basislager (3600m) ins Camp 1 (4400m) dauert rund 6-7h.

Der Aufstieg zu Camp 2 weist grossflächige Spaltenzonen auf. Deshalb empfehlen wir, den Auf- oder Abstieg frühmorgens oder am Vormittag anzutreten (tageszeitliche Erwärmung). Durch die Ausaperung ist mit steileren Eispassagen zu rechnen (max. 80° auf 2-3m). Die Stellen sind mit Fixseilen und Leitern abgesichert. Dennoch ist zu beachten, dass diese Stellen einen höheren Krafteinsatz erfordern.

Während dem Aufstieg ins Camp 3 überwinden wir weite Firnhänge und vereinzelt steilere Aufschwünge. Das Camp 3 liegt unterhalb des Razdelnaja (6200m) und bietet eine spektakuläre Aussicht auf die umliegenden Berge. Die optionale Besteigung des Razdelnaja markiert einen ersten Höhepunkt auf dem Weg zum Pik Lenin.

Mit 1000hm ist der Gipfeltag kräftezehrend und fordert Durchhaltewille. Über einen breiten und verfirnten Rücken wird ein erstes Gipfelplateau erreicht. Es bleibt Zeit, den eindrücklichen Weitblick auf die höchsten Gipfel des Pamirs (z.B. den Pik Ismoil Somoni) und die Hindukusch Kette zu geniessen. Nach der Schlüsselstelle (Sichel) und wenig steilen Flanken führt die Route auf einen Vorgipfel. Von hier aus ist mentaler Biss gefragt, denn es dauert weitere 30 Minuten bis der Hauptgipfel des Pik Lenin erreicht wird.

Kirgistan - ein zentralasiatischer Binnenstaat

Der Pik Lenin ist Teil des Trans-Alai Gebirgszuges und liegt auf der kirgisisch-tadschikischen Grenze. Der Aufstieg ist technisch wenig schwierig und gehört zu der damaligen sowjetischen Schneeleoparden-Challenge. Diese beinhaltet die Besteigung fünf verschiedener 7000er im Gebiet der ehemaligen UdSSR. Kirgistan befindet sich im Herzen Zentralasiens und ist mit 6.5 Millionen Einwohnern verhältnismässig schwach besiedelt. Die Region ist geprägt durch deren Berge, Wüsten, Völker und Kulturen. Vor hunderten Jahren zogen Karawanen und Nomaden durch die Weiten Zentralasiens und sorgten durch das Zusammenspiel mit den Sesshaften für einen regen Kulturaustausch.

ReiseProgramm

Linienflug via Istanbul nach Bishkek (Hauptstadt von Kirgistan). Ein Inlandflug bringt dich weiter nach Osh, dem Hauptort des südlichen Landesteils. Es gibt die Möglichkeit, via Istanbul (SAW) mit Pegasus Airlines direkt nach Osh zu fliegen.

Du erreichst Osh am frühen Morgen. Nach dem Transfer in ein Hotel nahe dem Zentrum kannst du dich von der Anreise erholen. Am Nachmittag besichtigen wir gemeinsam die Stadt und tauchen in deren emsiges Treiben ein. Nach einem lokalen Abendessen fallen wir müde ins Bett. Ein guter Zeitpunkt, die ersten Eindrücke Zentralasiens auf dich wirken zu lassen.

Der landschaftlich eindrückliche Pamir Highway führt uns über zwei Pässe in die Alay Hochebene. In Sarytash richten wir uns in der SarySoul Mountainlodge ein. Hier geniessen wir die abendliche Aussicht auf den Gora Kurumdy und unser Ziel, den Pik Lenin. Obschon wir Alkohol zur Vorbereitung nicht empfehlen, können wir mit einem Bier auf die Ankunft in den Bergen anstossen.

Eine solide Akklimatisation ist die Basis einer erfolgreichen und sicheren Expedition. Ausgehend von der SarySoul Mountainlodge unternehmen wir eine Wanderung auf den bis zu 3800m hohen Gebirgszug.

Frühmorgens starten wir die Fahrt ins Achik Tash Basislager. Zu Fuss folgen wir den alten Fahrspuren und erreichen bald die «Zwiebelwiese». Ein steiler Pfad führt in einen Sattel hinauf, von welchem wir eine imposante Sicht auf die Nordflanke des Pik Lenin erhalten. Der Weiterweg führt uns entlang steiler Flanken zu einem Fluss, welchen wir mittels eines Balanceaktes auf Steinen überwinden. Kurz danach erreichen wir das Camp 1 (4400m), unser Zuhause für die nächsten 12 Tage.

Insgesamt haben wir 14 Tage Zeit, den Pik Lenin zu besteigen. Matchentscheidend für eine erfolgreiche Besteigung ist die Grosswetterlage. Damit ihr über den Verlauf des Wetters informiert seid, geben wir euch täglich einen aktualisierten Wetterbericht durch.

Häufig stellt sich die Frage über die richtige Akklimatisation. Die Literatur gibt diesbezüglich viele Anhaltspunkte. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Akklimatisation sehr individuell ist und sich je nach Teilnehmer:in stark unterscheidet. Wenn es das Wetter zulässt, empfehlen wir zur besseren Akklimatisation die Besteigung des 5100m hohen Yukin Peak.

Weiter ist für die Akklimatisation der Pendelbetrieb zwischen dem Basislager und Camp 3 wichtig.

Gipfelaufstieg: unter dem Abschnitt «Entdecke die Route» findet ihr eine Beschreibung der Aufstiegsroute. Bitte beachtet, dass der Abstieg vom Pik Lenin anstrengend und lange ist. Plane genügend Zeit ein, eine zusätzliche Nacht im Camp 3 könnte nötig sein.

Nach einer letzten Nacht im Zelt verlassen wir den Pik Lenin und steigen ins Achik Tash Basislager ab. Hier erwarten uns die Fahrzeuge, mit welchen wir die Rückreise nach Sarytash antreten. Abends geniessen wir die erste richtige Dusche in der SarySoul Mountainlodge und stossen auf den Gipfel an.

Noch einen Tag in Sarytash verweilend, gestalten wir unser Programm nach Belieben und lassen uns von den Annehmlichkeiten des Alaitals in unserem Hotel verwöhnen. Bei Bedarf können wir diesen Tag auch als Reserve am Berg verwenden.

Wir verlassen das Gebirge und fahren entlang des Pamir Highways zurück nach Osh. Bald befinden wir uns im eifrigen Geschehen von Osh und geniessen die Vorzüge der Zivilisation. Bei einem feinen Abendessen schliessen wir die Expedition ab.

Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Heimat. Linienflüge nach Istanbul starten meist frühmorgens. Flüge nach Bishkek gibt es mehrere pro Tag. Teilnehmer:innen welche am Abend nach Hause fliegen, können einen weiteren Tag in Osh geniessen. Es bietet sich an, dem Bazar einen Besuch abzustatten und die Rabat Abdul Khan Moschee zu besichtigen.

Anforderungen

Bitte lies den untenstehenden Anforderungscheck durch und bewerte dich selbst. Der Check gibt dir Anhaltspunkt, anhand dessen du ablesen kannst, ob du über die nötige Erfahrung, das technische Geschick und die erforderliche Kondition verfügst.

Der Anforderungscheck bietet dir eine Grundlage zur Vorbereitung der Expedition. Solltest du die Anforderungen nur knapp erfüllen, nimm Kontakt mit uns auf. Wir beraten dich gerne in Themen wie Training, Materialplanung oder technische Vorbereitung. Dadurch kannst du während der Vorbereitungszeit an deinen “Schwächen” feilen und bist rechtzeitig bereit, das Abenteuer Pik Lenina zu starten.

Technischer Schwierigkeitsgrad
30%
Konditionelle Anforderung
70%
Ernsthaftigkeit
80%

Die Expedition zum Pik Lenin eignet sich für konditionsstarke Bergsteigerinnen und Bergsteiger, welche über Erfahrung im Westalpenbergsteigen verfügen. Der Aufstieg weist keine technischen Schwierigkeiten auf, weshalb keine klettertechnischen Fertigkeiten gefordert sind. Während dem Aufstieg werden vergletscherte Passagen mit teilweise bis zu 40° steilen Flanken passiert. Dies erfordert sicheres Gehen auf Steigeisen, auch mit schwerem Rucksack und in grosser Höhe. Expeditionserfahrung ist für den Pik Lenin nicht zwingend erforderlich.

Kannst du die meisten Fragen mit Ja beantworten, erfüllst du die nötigen Anforderungen:

  • Du verfügst über mehrjährige Erfahrung im Westalpenbergsteigen?
  • Du beherrschst die Steigeisen – und Pickeltechnik, auch unter schwierigen Bedingungen und mit schwerem Gepäck?
  • Spaltenrettung, Verhalten auf dem Gletscher und Gehen am kurzen Seil sind für dich keine Fremdwörter?
  • Du verfügst über eine Ausdauer für mehrtägige Aufstiege von 1000 bis 1900 Höhenmeter in grosser Höhe und mit Gepäck?
  • Tägliche Aufstiege von 4 bis 9 Stunden, am Gipfeltag bis 15 Stunden, sind für dich möglich?
  • Du bist gesundheitlich und physisch in bester Verfassung?
  • Du verfügst über Biwak – / Zelterfahrung im Hochgebirge?
  • Du bist anpassungsfähig, teamfähig und bereit, die eigenen Bedürfnisse wenn nötig zurückzustellen? Wir fordern von jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer Kameradschaft und gegenseitige Hilfe.
  • Du bist dir bewusst, dass eine Expedition bedeutet, auf Komfort zu verzichten und sich auf ein Abenteuer einzulassen?
  • Du bist kulturell neugierig und freust dich darauf, ein neues Land und neue Menschen kennenzulernen?

Nimm bitte folgende Punkte zum Expeditionsverlauf zur Kenntnis:

  1. Die Teilnehmer:innen sind am Berg selbständig unterwegs und bilden eigenständige Seilschaften. Wir erwarten, dass du dich selbständig und sicher in kombiniertem und vergletschertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen kannst und die entsprechende technische Erfahrung mitbringst. Die Leiter:innen, resp. SaryVenture, führen KEIN Guiding am Berg durch, sind jedoch stets mit der Gruppe unterwegs und stehen mit Tipps und Tricks zur Seite und helfen wo nötig.
  2. Wir legen sehr grossen Wert auf Kameradschaft und gegenseitige Hilfe. Eine tatkräftige Mithilfe am Berg ist wichtig und wird erwartet.
  3. Eine Expedition in einer Gruppe erfordert ein hohes Mass an Toleranz und gegenseitigem Verständnis. Wir befinden uns auf engem Raum, in einer rauen Landschaft und abgeschieden von der Zivilisation. Es kann vorkommen, dass du deine persönlichen Bedürfnisse in gewissen Situationen hinter diejenigen der Gruppe stellen musst.
  4. Die Expedition stellt hohe konditionelle und psychische Anforderungen an die Teilnehmer:innen. Touren in dieser Höhe und im Hochgebirge sind mit Risiken verbunden, welche nicht komplett ausgeschlossen werden können. Ein angemessener Umgang und ein Bewusstsein für Risiken und Gefahren am Berg ist notwendig.
  5. Der Aufstieg auf einen 7000er kann mal einfacher, mal schwieriger sein. Die Höhe hat unterschiedlichste Auswirkungen auf die Teilnehmer. Deshalb muss jede:r seine persönlichen Grenzen am Berg erkennen und bereit sein, wenn nötig den Rückzug anzutreten.
  6. Die Wetterlage und die Verhältnisse am Berg sind entscheidend für den Expeditionsverlauf und Gipfelerfolg. Es kann vorkommen, dass Improvisationen und Anpassungen des Programms notwendig sind.
  7. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung. Der oder die Leiter:in in übernimmt während der Expedition die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber die persönliche Betreuung der einzelnen Teilnehmer:innen. Die Entscheidungen folgen stets im Sinne der Gruppe, welche den Anweisungen der Leiter:in zu folgen hat.
  8. Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von SaryVenture abgelehnt.
  9. Die Leiter:innen ist ermächtigt, Teilnehmer:innen von der Expedition auszuschliessen, wenn eine Gefährdung des Unternehmens oder der Gruppe vorliegt, oder die Teilnehmer:innen den Anforderungen nicht gewachsen sind. Allfällige Zusatzkosten sind durch die ausgeschlossenen Teilnehmer:innen selbst zu tragen.

Leistungen

Inbegriffen

  • Organisation der gesamten Expedition
  • Alle Transfers ab Flughafen Osh und zurück
  • Gipfel- und Borderpermit
  • Vollpension ab und bis Osh, inkl. in Basislager (ABC Lager I) und Lager II
  • Alle Getränke während den Mahlzeiten
  • Trockennahrung für die Hochlager (müssen in Camp III selbst zubereitet werden)
  • Alle Hotelnächte in Doppelzimmer (Anzahl gem. Reiseprogramm)
  • Gruppenzelt, WC-Zelt und Dusch-Zelt im Basislager
  • 1 Zelt pro 2 Teilnehmer:innen im SaryVenture Basislager
  • 1 Zelt pro 2 Teilnehmer:innen für die Hochlager
  • Fixseile und Firnanker am Berg
  • Täglich aktualisierter Wetterbericht
  • Beleuchtung im Basislager-Zelt
  • Strom im Basislager, für das Laden persönlicher elektronischer Geräte (beschränkte Kapazität)
  • Transport aller Gepäckstücke ins Basislager (max. Gewicht pro Teilnehmer:in 25kg)
  • Sämtliche Trinkgelder
  • Für ganze Gruppe: Expeditionsapotheke für Basislager und Hochlager

Nicht inbegriffen

  • Flüge nach Osh (Kirgistan) und zurück
  • Inlandflüge Bishkek – Osh, sofern über Bishkek gereist wird (SaryVenture organisiert bei Bedarf die Inlandflüge von Bishkek nach Osh)
  • Individuelle Getränke ausserhalb der Mahlzeiten
  • Versicherungen
  • Schlafmatten für die Basislager und Hochlager
  • Schlafsäcke
  • Hochgebirgskocher und Kochgeschirr für die Hochlager
  • Individuelle Nahrung (z.B. Energieriegel) für die Aufstiege am Berg
  • Persönliche Medikamente
  • Mehrkosten, welche durch eine Änderung des Reiseprogrammes entstehen könnten
  • Hochträger für persönliches Material

Dein Team vor Ort

Damian Göldi

Marcel Jaun

Wissenswertes und Reise-Vorbereitung

Der Pik Lenin befindet sich im nördlichsten Teil des Pamirs, im Trans-Alai Gebirge. Zu ihren Füssen liegt das Alai-Tal, welches den Pamir vom Alai-Gebirge separiert. Der Pamir ist ein junges Gebirge, welches immer noch am wachsen ist. Das Gestein am Pik Lenin besteht primär aus Sedimenten der Kreidezeit. Entlang der Besteigungsroute können unterschiedliche geomorphologische Phänomene betrachtet werden, unter anderem eine eindrückliche Moränenlandschaft. Im Pamir herrscht ein kontinentales Klima, welches sich kalt, rau und trocken zum Ausdruck bringt.

In Osh übernachten wir in einem guten und zentral gelegenen Hotel. Standardmässig werden 2er Zimmer gebucht. Auf Wunsch kann gegen Aufpreis ein Einzelzimmer gebucht werden (bitte bei der Anmeldung direkt angegeben).

In Sarytash verbringen wir die Nächte in der SarySoul Mountainlodge. Die Unterkunft bietet vier 2er-Zimmer und zwei 4er-Zimmer. Aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse können wir keine Einzelzimmer anbieten.

Die Nächte im Basislager (ABC) verbringen wir in fix installierten 2er-Zelten. Der Gruppe steht ein eigenes und geräumiges Gruppenzelt, ein kleines Duschzelt und ein Toilettenzelt zur Verfügung.

Die Nächte am Berg verbringen wir in 2er-Zelten, welche im Camp 2 und Camp 3 eingesetzt werden. In Camp 2 betreiben wir zusätzlich ein kleines Gruppenzelt, in welchem die Mahlzeiten bei gemütlicher Atmosphäre zu sich genommen werden können.

In Osh geniessen wir die Mahlzeiten in lokalen und guten Restaurants. In der Stadt ist die Küche usbekisch geprägt, Gerichte wie Lagman und solche mit Buchweizen werden wir probieren. Warum usbekisch? Die Bevölkerung in Osh stammt ursprünglich aus dem usbekischen Teil, weshalb sich diese Küche im Fergana Tal durchsetzte.

In Sarytash und im Basislager servieren wir einfache Gerichte. Da Kirgistan traditionell ein Nomadenvolk ist, werden auch heute viele tierische Produkte konsumiert. Bei SaryVenture halten wir den Konsum tierischer Produkte tief, weshalb wir vorwiegend vegetarische Gerichte servieren. Wenn ihr euch ausschliesslich vegetarisch ernährt, gebt dies im Anmeldeformular direkt an. Leider haben wir bis jetzt nicht die Möglichkeit, eine komplett vegane Verpflegung anzubieten.

In Camp 2 und Camp 3 wird spezielle Trockennahrung eingesetzt. Wir empfehlen euch, vorgängig solche Trockennahrungen auszuprobieren (nicht alle Leute ertragen diese Produkte gleich gut).

Die Buchung des Fluges nach Kirgistan hat durch die Teilnehmer:innen selbst zu erfolgen. Pegasus bietet Direktflüge nach Osh. Wer über Bishkek reisen möchte, findet Verbindungen mit Turkish Airlines und Pegasus (via Istanbul).

Erfolgt die Anreise über Bishkek, ist ein Inlandflug nach Osh nötig (rund $ 50 pro Person). SaryVenture übernimmt die Organisation dieses Fluges.

Für alle europäischen Länder gilt für Aufenthalte bis max. 60 Tage keine Visumspflicht. Zur Einreise in Kirgistan ist ein Reisepass nötig. Dieser hat mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig zu sein. 

Für detaillierte Informationen zu Kirgistan, beachte die Reisehinweise des EDA. Die allgemeine Lage ist sicher. Dennoch stellen Armut und soziale Spannungen das Land vor Herausforderungen. Unserer Erfahrung nach ist die Kriminalität in Kirgistan tief, gerade im Vergleich mit anderen Ländern. Aufgrund von Unstimmigkeiten über den Grenzverlauf weisen die Grenzregionen zu Tadschikistan und Usbekistan öfters bewaffnete Konflikte auf. 

Erforderliche Ausrüstung

Wir beraten euch gerne und rasch zu jeglichen Materialfragen. Nehmt unverbindlich Kontakt mit SaryVenture auf.

  • Reiserucksack oder Reisetasche (80-110 L, wasserresistent)
  • Hochtourenrucksack (50-60 L, wasserresistent)
  • Regenhülle für Hochtourenrucksack
  • Trekkingstöcke
  • Leichter Hochtourengurt (z.B. Petzl Altitude)
  • Leichter Hochtourenpickel (z.B. Petzl Gully)
  • Steigeisen (mit Antistollplatten)
  • 3x Schnapp-Karabiner
  • 3x HMS-Karabiner
  • 1x Abseilgerät (Achter oder Reverso)
  • 1x Bandschlinge (120 cm)
  • 1x 5m Reepschnur (Ø 5mm)
  • 2x Eisschraube (19 cm)
  • 1x Helm
  • 1-2x Trinkflasche (z.B. Nalgene, mit grosser Öffnung)
  • 1x Thermosflasche
  • 1x Teller/Essnapf und 1x Trinkbecher für die Hochlager (z.B. Sea to Summit)
  • Leichtes Besteck für die Hochlager
  • 1x Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien)
  • 1x Reservestirnlampe (klein)
  • Daunenschlafsack (Komfortbereich min. -20°C)
  • Isolationsmatte (z.B. von Thermarest, hoher Isolationswert)
  • Tipp: Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit Daunenjacke -> Kopfkissen)
  • Warme Daunenjacke (geeignet für Expeditionen)
  • Gore-Tex Jacke
  • Softshell Jacke
  • Fleecepullover / Fleecejacke
  • Berghose für Hochtouren
  • Gore-Tex Hose
  • Trekkinghose (leicht und lang)
  • Kurze Hose
  • Thermo- / Funktionsshirt (langarm
  • Thermo- / Funktionshose (lang)
  • Mehrere T-Shirts
  • Unterwäsche
  • Bequeme Schuhe für Basislager und Stadt (z.B. Laufschuhe)
  • Trekkingschuhe
  • Expeditionsbergschuhe (vorzugsweise ein Modell für 7000er)
  • Bergsocken (warm)
  • Trekkingsocken
  • Expeditions-Daunenhandschuhe (Fausthandschuhe)
  • Fingerhandschuhe (warm)
  • Unterziehhandschuhe (dünn)
  • Sonnenbrille (höchster UV-Schutz)
  • Skibrille mit hohem UV-Schutz (gegen Wind)
  • Stirnband
  • Mütze (sehr warm, muss unter Helm passen)
  • Buff
  • Sturmhaube oder Gesichtsmaske
  • Sonnencrème (Schutzfaktor 50)
  • Lippenschutz (Schutzfaktor 50)
  • Kreditkarte (Mastercard oder Visa)
  • Bargeld für persönlichen Gebrauch (kann vor Ort an EC-Automaten bezogen werden)
  • Reisepass
  • Fotokopie des Reisepasses (zusätzlich digital in Cloud ablegen)
  • 1x Passfoto
  • Reiseapotheke (persönliche Medikamente)
  • Nécessaire und persönliche Hygieneartikel
  • Handtuch (z.B. Mikrofaserhandtuch)
  • Mehrere Stoffmasken (Covid-19)
  • Handdesinfektionsgel (50 ml)
  • Covid-Zertifikat oder PCR-Test für Einreise
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Fotoausrüstung mit Ladegerät (Achtung: Sicherung der Fotos bedenken)
  • Mobiltelefon und Ladegerät
  • Taschenmesser
  • Feuerzeug mit Feuerstein
  • Persönlicher Höhenmesser oder entsprechende Uhr (z.B. Garmin oder Suunto)
  • Oropax
  • Tipp: Thermopads für Hände und Füsse

saryventure

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